Großes Wiedersehen beim Frentroper Bataillons-Tag

Das lange Warten hatte am vergangenen Samstag endlich ein Ende. Nach rund 21-monatiger Pause trafen sich die Mitglieder des Bürger-Schützen-Vereins Marl-Frentrop zum Bataillons-Tag. Ein Tag, wie er schöner hätte kaum sein können. Noch immer erreichen die Vorstandsmitglieder liebe Nachrichten von begeisterten Teilnehmern.

Während sich die I. Kompanie am Samstag bereits mittags im Garten der Familie Ludes in Alt-Marl traf, kamen die Mitglieder der II. Kompanie am frühen Nachmittag auf dem Hof der Familie Wiebringhaus in Frentrop zusammen. Selbstverständlich wurde bereits hier strikt auf die Einhaltung des Hygiene-Konzepts geachtet, das auch eine 3G-Kontrolle bei allen Anwesenden beinhaltete.

Im „Sternmarsch“ ging es gegen 15.30 Uhr aus den verschiedenen Richtungen zur Frentroper Straße, von dort führte der Marsch unter Beteiligung der Spielmannszüge der BSG Marl-Lippe und des BSV Marl-Brassert zum Hof der Familie Leineweber. Selbstverständlich waren auch König Franz III. Vortmann und Königin Sabine I. Otys samt ihres gesamten Throns dabei.

Auch die I. Kompanie war mit vielen Mitgliedern vertreten. Foto: Lars Hummel

Auf dem wunderschönen Hof Leineweber in Marl-Frentrop hatten alle Schützenbrüder ausreichend Gelegenheit, sich nach so langer Pause ausführlich (bis tief in die Nacht) auszutauschen.

„Der Bataillonstag hat mich emotional sehr berührt. Vor allem der Moment, als beide Kompanien an der Frentroper Straße aufeinandergetroffen sind, hat nicht nur bei mir für Gänsehaut gesorgt“, sagt Olaf Magnusson. Der 2. Vorsitzende der Frentroper Schützen ergänzt: „Die Corona-Pandemie hat uns natürlich in allererster Linie aufgezeigt, dass Gesundheit das Allerwichtigste ist. Sie hat uns aber auch aufgezeigt, wie schwer es fällt, auf Dinge zu verzichten, die zuvor ganz selbstverständlich waren – dazu gehören auch unsere regelmäßigen Treffen im Schützenverein“.

Herzlich bedanken möchte sich Olaf Magnusson allen voran bei den Organisatoren des Frentroper Bataillons-Tags. Innenhalb des Vorstands hatte sich ein kleines Team zusammengefunden, das sofort in die Planungen eingestiegen war, als absehbar war, dass die Corona-Schutzverordnung Zusammenkünfte dieser Größenordnung erlaubt. „Seit Samstag weiß ich: Die Jungs haben einen verdammt guten Job gemacht“, sagt Olaf Magnusson.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die beiden Spielmannszüge aus den Nachbarvereinen Lippe und Brassert, die hervorragend gespielt haben. Für die Versorgung waren am Samstag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Getränke Förster zuständig, die wieder einmal unter Beweis gestellt haben, dass das Team Förster und die Frentroper Schützen starke Partner sind.