Vatertag ist Frenti-Tag

(Kiko/Lars) Trotz der schlechten Wettervorhersage trafen sich am Donnerstagmorgen (Christi Himmelfahrt) knapp 70 Mitglieder des Bürgerschützenvereins Marl-Frentrop zur Frenti-Tour. Die rund 60 Kilometer lange Strecke führte über Marl und Dorsten nach Kirchhellen. Die weiteren Stationen waren Hünxe, Schermbeck und das Dorf Hervest, bevor es am späten Nachmittag zurück nach Marl-Frentrop ging. Alle Frentis, die sich um neun Uhr auf den Weg gemacht hatten, hielten durch und kamen ins Ziel.

Marl – Dorsten – Kirchellen – Hünxe – Schermbeck – Hervest – Frentrop

Darunter auch Wolfgang Schemberg, der mit 84 Jahren der älteste „Frenti“ an diesem Tag war. Adolf Tobies, immerhin schon 81 Jahre alt, setzte sogar auf sein herkömmliches Fahrrad, er verzichtete auf den Einsatz eines E-Bikes. Horst Rennebaum verteidigte erfolgreich das „Gelbe Trikot“. Von nun schon 38 Touren hat der engagierte Sportschütze bei 37 Touren in die Pedalen getreten. Fritz Schröer, der 1. Vorsitzende der Frentroper Schützen, bedankte sich nach dem Zieleinlauf bei General Berthold Böcker mitten im schönen Frentrop vor allem beim Organisationsteam, das zum ersten Mal Kevin Böcker, Dean Thiry, Matthias Krämer, Johannes Großfeld, Felix Großfeld und Dr. Nikolaus Ludes bildeten. „Wir haben sehr viel positive Resonanz bekommen und auch wir waren sehr zufrieden mit der Tour“, sagte Kevin Böcker und kündigte an: „Nach der Frenti-Tour ist vor der Frenti-Tour“. Denn eines ist so gewiss wie das Vogelschießen beim Schützenfest. Auch am Vatertag des nächsten Jahres werden die Frentroper Schützen wieder zur Frenti-Tour antreten. Denn Vatertag ist Frenti-Tag. (Text: Kiko/ Foto: Lars Hummel)